Unterwegs
Bald, also ab Sommer werd ich hier eine Art Tagebuch führen, damit ihr daheimgebliebenen mitbekkommen könnt, was ich so erlebe!
Bis dort hin müsst ihr euch aber noch ein bisschen gedulden... (ich mich ja leider auch)
27.08.2008- 01.09.2008
Der Anfang der Reise - die ersten Tage in Peru
So, nun bin ich also schon ganze 4 Tage von zu Hause weg...unvorstellbar!
Bis jetzt habe ich auch schon einiges erlebt hier.
Die Reise startete in Frankfurt, wo mich meine Eltern mit Anhang verabschiedet haben. Der Flug dauerte 10 Stunden und ein paar zerquetschte. Er war soweit ganz angenehm: Es wechselten sich dabei immer essen, schlafen und fernsehen ab. Somit war er wirklich gut ertraeglich. In Lima wurden wi dann am Flughafen abgeholt und in unsere Untrkunft gebracht. Dabei handelte es sich um ein Hostal, in einem besseren Bezirk von Lima, namens Miraflores. Da wir ja den ganzen Tag noch nicht genug gegessen hatten sind wir Abends losgezogen um uns nochmals zu saettigen. Das war so ganz lustig.
Den naechsten Tag verbrachten wir alle, also alle, die mit mir geflogen sind, erst auf der deutschen Botschaft, anschliessend in der Einwanderungsbehoerde, da einige von uns grosse Probleme mit ihrem Visum haben (ich gehoere zum Glueck nicht dazu, ich hatte den stress ja schon vorher!). Als wir auf die anderen gewartet haben, haben wir schon maechtig fuer Aufruhr gesorgt: Wir sehen ja ganz anders aus als die Peruaner und so sassen wir eben wie Fotomodels bzw. vielmehr wie Tiere im Zoo da und haben uns fotographieren lassen. War auch ganz lustig!!
Igendwann war uns die Warterei zu bloed und so sind wir dann alleine in unseren Bezirk, Miraflores, gefahren, da in der Innenstadt eine Demonstration gegen Terrorismus im Gange war, und wir so nicht dorthin gehen konnten. Dort haben wir uns dann etwas zu Essen gekauft. Es gab Reis mit Huhn. War ganz lecker! Am Abend waren dann Nicola, Kimon und ich mit einem Mitarbeiter des Hostals, Josè, in einem Springbrunnenpark. Es war echt super endlich einmal etwas von den Leuten dort mitzubekommen! Im Park waren ganz viele verschiedene Brunnen, die auch in untescheidlichen Farben leuchteten. Hierher bin ich auch das erste Mal mit einem oeffentlichen bus gefahren!!!
Am naechsten Morgen, also am 29.08., ging es fuer uns 4 schon um 3 Uhr los zum Flughafen, da unser Flug um 5.40 Uhr starten sollte. Gestartet ist er dann erst um 6.05 Uhr oder so. Auf dem Flug sass ich neben einem netten Peruaner, der mich darauf hinwies, dass ich mich doch lieber auf den freien Platz am Fenster auf der anderen Seite setzen solle, denn da sei die Aussicht einzigartig. Ich folgte seinem Rat...und bereut habe ich es nicht! Ihr koennt euch gar nicht vorstellen, wie die Aussicht war! Direkt unter uns waren die Anden, so gross und maechtig, man glaubt es kaum! Ich kann nur jedem empfehlen,der nach Cusco fliegt auf den Plaetzen A-C zu sitzen, wenn er mit TACA fliegt!
Dort angekommen wurden wir ganz suess von den Leuten der Fundación begruesst. Naeheres seht ihr auf den Bildern, die bald folgen werden.
Der Tag war Lang fuer uns. Wir haben an diesem Tag 2 Wohnungen besichtigt und uns schliesslich fuer eine 3 Zimmerwohnung entschieden. Eigerichtet ist sie bis heute zwar noch nicht, aber wie sagt Ana Maria immer:"Wir haben doch Zeit!"
Man glaubt es kaum, was ich hier alles esse...ich glaube, wenn einige das sehen wuerden...heute habe ich mein erstes Cuy gegessen! Und ich muss euch sagen, ES SCHMECKT SEHR GUT! Zubereitet wurde es von Ana Marias Mutter. Heute ist auch der erste Tag, bzw. Abend, den wir frei nutzen koennen. Wir sind hier immer auf Trab. Einkaufen, etwas anschauen, etc.
Einkaufen waren wir jetzt schon haeufig, im Supermarkt und auf einem ganz ganz grossen Obst-und Gemuesemarkt. Letzterer Besuch war echt klasse. Ana Maria hat uns dort mit higeschleppt, doch das war eine fabelhafte Entscheidung! So viel frisches Gruenzeug habt ihr noch nicht auf einem Haufen gesehen! Auf solchen Maerkten bekommt man immer Dinge zum vorkosten, bevor man sie kauft. Fuer uns war das echt von Vorteil. Gegessen haben wir dort: Wachteleier, frische Orangen, Bananen (so ganz kleine), Kartoffeln, Annanas,uvm.
Uns vieren geht es soweit ganz gut, doch heute (01.09.2008) ist eine von uns vom "Flotten Otto" heimgesucht worden! Die Leute der Fundación sind sehr besorgt darueber und kuemmern sich ganz toll um die Betroffene. Ihr braucht euch keine Sorgen um mich zu machen, mich hat der "Otto" noch nicht heimgesucht, sonst koennte ich hier gar nicht sitzen und schreiben!
Mein Jahr
in Peru

