Mein Freiwilligendienst - Warum?!
Um die Frage "warum" richtig beantworten zu können, muss ich dieses eine warum in drei unterteilen: Warum mache ich überhaupt ein FSJ? Warum habe ich mich für Südamerika entschieden? Warum ausgerechnet nach Peru?
Warum ich ein FSJ mache, ist ganz einfach zu beantworten: Nach 13 Jahren Schule und Lernen habe ich keine Lust, sofort zu studieren, was auch wieder lernen bedeuten würde. Meine Schwester hat es mir vorgemacht! Sie ist nach dem Abi als Travelworker unterwegs gewesen. Das sind die Gründe, warum ich weg will! Da ich das "travelworken" jedoch nicht als das Richtige für mich ansah und ich etwas sinnvolles in dieser Zeit machen wollte, erschien mir ein FSJ als geeignet.
Warum ich mich für Südamerika entschieden habe und wie es jetzt nun zu Peru kam ist nicht ganz so einfach zu beantworten, dazu muss ich nun etwas mehr ausholen.
Ich bin schon immer ein fußballbegeisterter Mensch gewesen und so hat auch in dieser Situation der Fußball zu meiner Entscheidung beigetragen. Wie sicherlich den meisten von Euch bekannt ist, spielen in der Bundesliga auch einige Südamerikaner mit. Da mir diese (zwei besonders!) gut gefallen (haben), stand für mich fest - ich will nach Südamerika! Das war natürlich nicht alleiniger Grund. Dazu beigetragen haben auch der Wunsch, neue Leute und neue Kulturen kennen zu lernen und die Hoffnung, mein Schulspanisch zu verbessern. Auf Peru bin ich aufmerksam geworden, da eben einer meiner Lieblingsfußballer in diesem Land zu Hause ist. So stellte ich fest, dass es ein Land alter Kultur, aber auch ein Land voller Armut ist.
Zwischenzeitlich hatte ich mich von Peru abgewandt und mich auf Chile konzentriert. Jedoch, wie das Schicksal so will, habe ich dann bei amntena eine Zusage für Peru bekommen, worüber ich, nach einer kurzen Enttäuschungsphase, total happy war und auch immer noch bin!
Von dem Jahr in Peru erhoffe ich mir, dass ich viele nette Menschen kennen lerne und sich daraus auch viele Freundschaften entwickeln werden. Ich hoffe auch, dass ich für die Menschen in meinem Einsatzort etwas Gutes tun kann und ihnen eine Hilfe bin. Zusätzlich erhoffe ich mir noch, dass mein Schulspanisch zum Ende des Freiwilligendienstes so weit in Schwung ist, dass ich mich ohne größere Probleme verständigen kann.
Doch ich glaube auch, dass es in meiner Zeit in Peru viele schwierige Momente geben wird... zu Anfang gibt es sicher Verständigungsprobleme und mit der Zeit bleibt bestimmt das Heimweh nicht aus! Trotz alledem denke ich, dass ich dort eine unvergessliche Zeit haben werde, mit vielen neuen Erfahrungen und vielen Abenteuern!
Mein Jahr
in Peru

